Optimierte Daten bei der Suchanfrage im Google Webmaster-Tool

Ein Update im Webmaster-Tool per Ende 2013 macht es nun möglich, beim Untersuchen von Suchanfragen detailliertere und verbindlichere Angaben zu erhalten. Jede Websuchanfrage bei Google, welche eine URL zurückgegeben hat, beinhaltet wertvolle Informationen zur ausgeführten Suche. Auch die in den Suchergebnissen am häufigsten angezeigten Seiten einer Website werden bei den Suchanfragen aufgeführt und können mit verschiedenen Filtermöglichkeiten verglichen werden.

Im Bereich der “Suchanfragen” vom Google Webmaster-Tool können die detaillierten Daten zur Suchanfrage angezeigt werden. Diese Informationen stehen während 90 Tage  und die Änderungen für einen Zeitraum von 30 Tagen zur Verfügung.

Diese Suchanfrage-Daten werden wie folgt unterteilt:

  • Suchanfragen (Grafik): Summe der Suchanfragen während eines bestimmten Zeitraums.
  • Suchanfrage (Liste): Suchanfragen von Nutzern, welche im Suchergebnis die URL der Webseite enthalten war.
  • Impressionen: Wie oft eine Seite der Website in den Suchergebnissen aufgeführt wurde.
  • Klicks: Wie oft in den Suchergebnissen einer Anfrage auf den Link der Website geklickt wurde.
  • CTR (Klickrate): Prozentsatz der Impressionen, die zu einem Klick auf die Website führte.
  • Durchschnittliche Position: Die durchschnittliche Top-Position einer Website in der Ergebnisseite einer Suchanfrage. Für die Berechnung der durchschnittlichen Top-Position wird die URL Ihrer Website mit dem besten Ergebnis (Ranking) der entsprechenden Suchanfrage berücksichtigt.

Fazit
Wer seine Keywords im Griff haben will, kommt am Tracking von Suchanfrage nicht vorbei. Wichtig ist jedoch die Tatsache, dass die daraus gewonnen Erkenntnisse eine stetige Optimierung der “OnPage” Massnahmen (SEO) mit sich zieht.

Für weitere Informationen empfehle ich die Support-Seite vom Google Webmaster-Tool.

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Genug von Arial, Verdana und Co.

Wenige grafische Vorschläge gelangen heutzutage noch mit Schriften wie Arial oder Verdana zu uns. Immer mehr Grafiker haben entdeckt, dass es heute verschiedene Möglichkeiten gibt, um nicht nur mit Bildern und Farben, sondern auch mit spannenden Schriften mehr Eindrücke und Emotionen zu vermitteln.

So weit so gut – Herausforderung angenommen!
Typekit oder Google Web Fonts aufrufen und die passende Schriftart suchen. Grundsätzlich absolut richtig, jedoch gibt es da ein paar Hürden, welche sich ein Screendesigner bei der Schriftwahl bewusst sein sollte.

Ladezeiten
Die Schriften müssen geladen werden und verlangsamen die Website. Besonders bei Mobilsites sollte man sich gut überlegen, ob es tatsächlich eine spezielle Schrift braucht.

Schrifthüpfer
Beim laden der Seite wird anfänglich die Systemschrift angezeigt, bevor die Schrift vom Typekit oder Google Web Fonts korrekt gerändert wird. Dieser Vorgang führt teilweise zu unschönem Hüpfen.

Browserdarstellungen und mobile Endgeräte
Nicht jeder Browser und jedes mobile Endgerät stellt die Schriftarten gleich dar. Dies kann dann zu Schwierigkeiten führen, wenn der Grafiker bei Typekit die Schrift mittels dem Webbrowser Safari oder Firefox aussucht, die Programmierumsetzung aber auf der Website im Internet Explorer anzeigen lässt.

Fazit
Die neuen Schriftformate beleben definitiv das Internet und bieten äusserst spannende Möglichkeiten. Jedoch sollte die Wahl gut überdacht und die Schriftenarten bewusst eingesetzt werden.

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Responsives Webdesign – Was steckt dahinter?

Eine Website optimiert sowohl für den Desktopcomputer als auch für mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones: Dies ist das Ziel von responsivem Webdesign. Eine responsive Website reagiert auf die unterschiedlichsten Endgeräte und stellt Layout, Schrift, Bilder und Videos für den Benutzer optimal dar – egal ob Sie die Webseite auf seinem Smartphone oder 27 Zoll Bildschirm besuchen.

Responsive WebsiteDie junge Webdesign-Disziplin hat vieles von der etablierten Disziplin Printdesign übernommen. Einiges ganz zurecht, denn zweifellos sind die beiden Gebiete verwandt. Der grosse Unterschied ist allerdings das Ausgabemedium. Während ein Grafikdesigner genau weiss, auf welche Papiergrösse seine Arbeit gedruckt wird, muss der Webdesigner ein Design entwerfen, welches für eine Vielzahl unterschiedlicher Bildschirmgrössen und -Auflösungen funktionieren muss. Dies wurde vor allem durch das Aufkommen der mobilen Endgeräte wie Smartphones und Tablets zunehmend wichtiger. Hier ein Überblick, was ein responsives Design ausmacht und wie es umgesetzt werden kann.

Flexibles Raster
Eine grundlegende Änderung im responsiven Webdesign ist das flexible Raster. Während früher die Breite und Höhe des Gestaltungsrasters oft fix gesetzt wurden, werden beim responsiven Webdesign flexible Raster eingesetzt. Ausgehend von der Bildschirmbreite des jeweiligen Gerätes wird das Raster proportional angepasst. So wird beispielsweise ein Raster mit 12 Spalten nicht in Spaltengrössen mit je 100 Pixel eingeteilt, sondern in Spalten mit einer Grösse von 8,3333%. Damit wird sichergestellt, dass der gesamte Inhalt auf jedem Endgerät sich dem Bildschirm anpasst, ohne dass horizontale Scrollbalken benötigt werden, was als sehr benutzerfreundlich empfunden wird.

Flexible Schriftgrössen
Wenn sich das ganze Raster der Bildschirmgrösse anpasst, macht es Sinn, dass auch die Schriftgrössen flexibel sind, so dass das Grössenverhältnis harmonisch bleibt. Schriften werden, gleich wie das Raster, nicht mehr in absoluten sondern in relativen Grössen angegeben. Eine Überschrift wird dann beispielsweise auf 150% der Browser-Standardschriftgrösse gesetzt und nicht auf eine absolute Grösse von beispielsweise 22 Pixel.

Flexible Bilder und Videos
Soweit so gut. Mit einem flexiblen Raster und flexiblen Schriftgrössen ist die Website einigermassen optimiert für die verschiedenen Display-Grössen. Doch um unschöne Textumbrüche und Scrollbars zu vermeiden, ist es wichtig, dass auch die anderen Inhalte wie Bilder und Videos sich in der Grösse anpassen. Daher wird auch die Grösse von Bildern und Videos in Prozent und nicht in Pixel angegeben.

Unschöner Textumbruch ohne Anpassung der Bildgrösse (links) und die Lösung mit flexiblen Bildern (rechts).

Media-Queries
Die zuvor genannten Anpassungen machen ein Design responsiv. Doch reicht dies noch nicht ganz aus, da die Unterschiede der Bildschirmgrössen heute einfach zu extrem sind. Doch auch dort, wo das flexible Raster an seine Grenzen stösst,  gibt es ein Hilfsmittel, um sowohl dem 27 Zoll Bildschirm des Desktop-PCs, als auch dem 4 Zoll Bildschirm des Smartphones gerecht zu werden: Die CSS3-Mediaqueries. Die CSS3-Mediaqueries dienen dazu, spezielle Layout und Design-Eigenschaften auf spezifische Medientypen anzuwenden, denn oftmals macht es Sinn, auf einem Smartphone ein etwas anderes Layout zu wählen, als auf verhältnismässig grösseren Bildschirmen.

Mobile First Approach
Leider gibt es viele Websites, die das eigentliche Ziel aus den Augen verloren haben – den Benutzer mit den wichtigsten Informationen zu versorgen. Vor allem bei der Entwicklung einer responsiven Webseite rückt dieses Ziel allerdings wieder in den Mittelpunkt, da der Inhalt sowohl auf mobilen, als auch fixen Geräten identisch sein soll, der Platz bei mobilen Geräten aber eingeschränkt ist. Dadurch wird wieder viel wichtiger, welcher Inhalt übehaupt und auf welche Art und Weise angezeigt werden soll, um den Bedürfnissen der Benutzer gerecht zu werden. Ein verbreiteter Ansatz beim responsiven Webdesign ist daher der sogenannte Mobile First Approach, bei welchem zuerst die mobile Webseite geplant und erst danach die Version für die grösseren Displays definiert wird.

Fazit
Weg vom herkömmlichen Print- und Grafikdesign zieht Webdesign in eine neue Richtung. Was heute noch unter dem Begriff „responsives Webdesign“ bekannt ist, ist wohl nichts anderes, als die Weiterentwicklung des Webdesigns in eine vom Print- und Grafikdesign unabhänigere Design-Disziplin. Diese geht noch mehr auf die Bedürfnisse der Benutzer ein und wird der grossen Vielfalt der Endgeräte gerecht.

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Google-Analytics: Der messbare Erfolg Ihrer Website

Wer viel Zeit und Arbeit in eine neue Webpräsenz investiert, der möchte auch nach dem Relaunch wissen, wie oft die Website angeklickt wird und wie lange ein Besuch durchschnittlich dauert. Diese Informationen und vieles mehr kann ganz einfach mit Google Analytics – dem Web Statistik-Tool von Google – gemessen werden. Die Statistiken und Diagramme geben einen gut verständlichen Überblick zu den interessantesten Besucherdaten Ihrer Website.

…und das wird geboten

Standardberichte
Schon die Standardberichte geben ausführlich Auskunft über Bewegungen der Website. Über die Laufzeit oben rechts, für welche eigene Intervalle gesetzt werden können, lassen sich grafisch und nummerisch die wichtigsten Daten darstellen: Anzahl Besucher, wie viele Seiten wurden total und durchschnittlich pro Besuch angeklickt, wie lange blieb ein Besucher durchschnittlich auf der Website u.v.m. Mit diesen Daten lassen sich nicht nur die Erfolge einer Website, sondern auch Verbesserungsmöglichkeiten analysieren und umsetzen.

Benutzerdefinierte Berichte
Sie können aber auch obige Standardbericht-Darstellung nach Ihren Wünschen anpassen oder mit möglichen Zusätzen ergänzen. Damit halten Sie Ihr Google Analytics für Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten und berücksichtigen nur die Zahlen, welche Sie wirklich interessieren. Dadurch lassen sich Berichte erstellen, welche für eine nicht allzu technische Zielgruppe gedacht ist. Durch diese benutzerdefinierten Bestandteile kann zum Beispiel festlegt werden, von welchem Standort die Besucher kommen und welche Sprache der Besucher spricht. Gemäss dieser Zahlen könnte sich nun eventuell die Frage aufdrängen, ob die Website in einer zusätzlichen Sprache angeboten werden sollte.

Echtzeitberichte
Die Echtzeitberichte zeigen den momentanen Besucher, wo er herkommt und was er sich gerade ansieht. Dadurch erhält man einen zeitgleichen Eindruck des Klick- und Surfverhaltens des Websitebesuchers. Diese Echtzeitfunktion ist vor allem für aktuelle und laufzeitgesteuerte Webseiteninhalte interessant. So können Sie zB. ermitteln, welche Aktionen oder Newsmeldungen besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zudem lässt sich einfach anzeigen, ob sich Social Media-Komponenten wie Tweets oder Blog-Einträge auf der Website lohnen und eine entsprechend hohe Anzahl Besucher anziehen.

Fazit: Google Analytics bietet jedoch noch weitaus mehr und je länger Google Analytics die Besucherdaten auf Ihrer Website auswerten kann, desto aussagekräftiger lassen sich die Zahlen und Grafiken miteinander vergleichen. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Google-Konto um den Google Analytics-Dienst zu aktivieren und eine technische Integration eines Analyticscodes in den Quelltext der Website. Am Folgetag können die Daten bereits abgefragt werden und persönliche Filter und Berichte eingerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie auf der offziellen Google Analytics-Website. Sie erfahren einiges über Ihre Website und finden dadurch die Unterstützung, die Sie brauchen, um Ihre Website auch weiterhin aktuell und erfolgreich zu halten.

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Möglichkeiten von Foundation kurz erklärt

Grid
Ein Grid ist eine vertikale Aufteilung der Webseite in gleich grosse Spalten. Foundation ist auf ein 12- Spalten-Grid definiert.
Ein Grid-Element kann man sich so vorstellen, wie eine Excelspalte. Die Website würde sich bis zur Spalte L erstrecken. Bilder und Texte können sich über mehrere Spalten erstrecken, also ob man Zellen verbinden und benutzen würde.

Der grosse Vorteil des Grid ist es, dass die Vorgaben für das Screendesign klar definiert sind.
http://foundation.zurb.com/docs/grid.php

Responsiv heisst, wenn das Browserfenster verkleinert wird, skaliert sich auch automatisch die Website bis zu einer definierten Beite. Ab diesem Punkt wechselt die Website in den Mobile-Grid-Modus. Das heisst, die Website erscheint wie auf einem Smartphone. Meistens werden dort nicht alle Informationen angezeigt. Eine spezielle App- Programmierung ist in den meisten Fällen nicht mehr nötig.

Typography
Bei der Typographie werden die Überschriften in den diversen Grössen schon definiert. In diese Kategorie gehören auch Aufzählungslisten:

  • Text
  • Text
  • Text
  1. Text
  2. Text
  3. Text

http://foundation.zurb.com/docs/typography.php

Buttons
Die verschiedenen Buttons sind mit vordefinierten, optischen Stilen (Farbe, Form, Grösse) schon versehen. Die Anpassung an das Screendesign ist natürlich immer möglich.
http://foundation.zurb.com/docs/buttons.php

Formulare
Formularfelder Input-/ Textarea-/ Select-/ Multiselect Felder, Check-/ und Radio Buttons sind vordefiniert. Auch hier ist eine Anpassung an das Screendesign immer möglich.
http://foundation.zurb.com/docs/forms.php

Navigation
Verschiedene Navigationstypen wie vertikal-/ horizontal-/ dorpdown Navigation gibt es auch. Normalerweise wird die Navigationsstruktur aber vom CMS (Content Management System) vorgegeben, was nicht immer mit der Vorgabe übereinstimmen muss.
http://foundation.zurb.com/docs/navigation.php

Tabs
Mit der Tab-Funktionalität können mehrere unterschiedliche Textinhalte auf einem kleinen Bereich abgebildet werden, weil beim Klick auf einen anderen Tab die Texte jeweils ersetzt werden und kein weiterer Platz für die anderen Texte reserviert werden muss.
http://foundation.zurb.com/docs/tabs.php

Elemente
- Bildschirmgrösse oder Touch: Wenn ein Text ab einer gewissen Bildschirmgrösse oder auf Touch (Smartphone, Pad) nicht mehr angezeigt werden soll kann (Visibility Classes) angewendet werden.
- Alerts (Hinweis Felder): Diese Felder können mit verschiedenen Stilen (unterschiedliche Farben) gegengezeichnet sein. Grün für erfolgreich, Rot für Error- und Blau für Standardmeldungen.
- Label: Labels sind spezielle Textpassagen, welche speziell hervorgehoben werden müssen. Z.B. Hinweise auf Updates oder Name des Autors, etc.
- Tooltip: Tooltips sind erweiterte Informationen, welche in einem zusätzlichen Fenster beim Überfahren mit der Maus erscheinen. Vielfach wird so ein Fachbegriff erklärt, ohne dass sich der normale Text für die Erklärung unnötig in die Länge zieht.
- Accordion: wie dies der Name schon sagt, werden die Informationen wie in einem Accordion versteckt. Meistens ist nur ein Accordion-Element geöffnet. Erst, wenn weitere Information gelesen werden wollen, schliesst sich das eine Accordion und das nächste öffnet sich. Damit kann langer Text übersichtlich und benutzerfreundlich in die Website integriert werden.
- Panel: Texte können so in unterschiedliche Abschnitte unterteilt werden, damit diese hervorgehoben werden.
- Link List: Grunddefinition von Link listen, damit die runden Aufzählungszeichen nicht ersichtlich sind.
- Tables: Tabellen können für eine Platzierung der Elemente wie Bilder sehr hilfreich sein.
- Progress Bars: Das sind Fortschrittsbalken, welche dem Benutzer eine Hilfestellung bieten, wie lange ein Prozess noch andauern wird.
- Image Thumbnail: Grosse Originalbilder in einem kleineren Format angezeigt, damit eine Aufstellung einer Bildergalerie möglich ist. Mit der Klassenzuweisung (class=”th”) ist sogar ein visueller Rand um das Bild möglich.
- Video: Einbindung von Videos in diverse Formate. Die Videos werden automatisch richtig skaliert.
http://foundation.zurb.com/docs/elements.php

Orbit
Das Orbit-Modul ist eine Bildergalerie, welche mehrere Bilder hintereinander anzeigen kann. Mittels Optionen können diverse Einstellungen gemacht werden. Z.B die Zeitdauer, wie lange ein Bild angezeigt werde soll, bis dann das nächste erscheint. Soll der Bildwechsel als Slide (Bilder bewegen sich nebeneinander) oder als Fade (Bilder bewegen sich ineinander) gemacht werden.
http://foundation.zurb.com/docs/orbit.php

Reveal
Dialogboxen, welche im Popup-Fenster geöffnet werden. Mittels Optionen können diverse Einstellungen gemacht werden, z.B wie soll das Popup-Fenster in der Website erscheinen? Soll es von oben nach unten eingeblendet werden? Oder soll es von der Mitte der Website eingeblendet werden? Der Verwendungszweck könnte die Anzeige eines Kontaktformulars oder als Detailinformation einen Objektes sein.
http://foundation.zurb.com/docs/reveal.php

Fazit
Alle diese kleinen Features verbessern die Qualität einer Website um ein Vielfaches und ermöglichen es einem Benutzer, die diversen Informationen mit Genuss zu konsumieren. Das System lässt sich viel einfacher up-to-date halten, wenn die Grundfunktionalität der Features dem Foundation CSS-Framekorks entsprechen.

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Auf welchen Browsern soll meine Webseite funktionieren?

Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari, Google Chrome, Opera… Dies namentlich die wohl bekanntesten und beliebtesten Browser der Websurfer. Auch wenn sich mittlerweile viele Browser mehr oder weniger selbst (oder durch einen Klick) “up2date” halten, gibt es viele Benutzer, die immer noch alte Versionen verwenden. Da die genannten Browser teilweise auf unterschiedlichen, sogenannten “Browser Engines” basieren, werden gewisse Darstellungen und Befehle anders interpretiert.

Ausgangslage
Erstellt man eine neue Webseite, soll sie optisch sowie technisch dem heutigen Trend entsprechen. Einige Bedürfnisse lassen sich jedoch nur schwer oder gar nicht auf alte Browser adaptieren. In den nachfolgenden Zeilen möchte ich kurz zusammenfassen welche Gedanken man sich bezüglich der Browseroptimierung machen sollte.

Wer sind meine Besucher?
Dies ist die zentrale Frage bei der Entscheidung darüber,  welche zusätzlichen Aufwände oder auch welche Kompromisse man eingehen möchte. Sollte man bereits eine Webseite online haben, kann bei einem Relaunch der Seite auf bestehende Statistiken zurückgegriffen werden. Mit Hilfe eines Auswertungstools wie z.B. Goolge Analytics kann die Browserart sowie die Browserversion der Besucher ermittelt und statistisch dargestellt werden (Konto > Technologie > Browser und Betriebsystem / Ein Klick auf den jeweiligen Browser zeigt die Versionsstatistiken an).

(Beispiel www.go4web.ch)

In jedem Fall – und vor allem wenn diese Statistiken nicht vorhanden sind – lohnt sich ein beratendes Gespräch mit der zuständigen Internet Agentur.

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse kann eine der folgenden Entscheidungen für die Umsetzung getroffen werden:

1. Komplette Optimierung
Die Seite wird so umgesetzt, dass sie in allen Browsern und gängigen Versionen gleich dargestellt wird.

2. Landing-Page
Die Seite wird für alle aktuellen Browser optimiert. Sollte jemand mit einer alten Version (hier muss definiert werden, welche Versionen als “alt” betrachtet werden) auf die Seite zugreifen, wird dem Benutzer eine Meldung angezeigt, dass die Seite auf dem Browser nicht richtig dargestellt werden kann. Der User kann zusätzlich aufgefordert werden, eine neue Version zu installieren.

3. Reduktion / Kompromisse
Die Seite wird in den aktuellen Browsern optimal dargestellt. Auf alten Browsern können teils kleine Abweichungen bestehen und/oder gewisse Effekte nicht dargestellt werden.

Fazit / Welche Lösung ist für mich optimal?
Je nach Unternehmen, Auswertung der Analyse, Budget und Definition der Zielgruppe wird die Lösung individuell ausfallen. Ein beratendes Gespräch kann zur richtigen Lösung verhelfen. Zu empfehlen ist für alle User grundsätzlich, dass sie ihre Browser auf dem aktuellen Stand halten -  nicht zuletzt auch aus sicherheitstechnischen Aspekten.


Links
Mozilla Firefox
Google Chrome
Safari
Internet Explorer

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Intranet und Extranet für Unternehmen

Die Optimierung von Geschäftsprozessen hat eine wesentliche Bedeutung für Unternehmen, welche sich erfolgreich am Markt behaupten wollen. Anforderungen oder Bedingungen, die sich ändern, erfordern eine konstante Anpassung der Geschäfts- und Informationsprozesse. Mit der Internet-Technologie stehen Werkzeuge zu Verfügung, welche den Unternehmen auf eine vielfältige Art und Weise Unterstützung in der Verbesserung der verschiedenen Prozesse bieten.

Alle Bereiche der betrieblichen Kommunikation wie Business-to-Consumer (B2C), Business-to-Business (B2B) oder unternehmensintern sind durch die Kommunikationsrevolution der Internet-Technologie stark beeinflusst worden. Das Internet öffnet einem Unternehmen den Zugang zum anonymen Endkunden, dem sogenannten Massenmarkt. Ein Extranet findet seine Hauptanwendung im Bereich von B2B und für die unternehmensinterne Nutzung wird das Intranet eingesetzt.

Für die Optimierung von internen und externen Geschäftsprozessen ist zunächst der Aufbau eines Intranets erforderlich, welches dann die ausgewählten Prozesse des Unternehmens unterstützt. Die Integration von Partnerunternehmen und Kunden wird dann durch „Freischalten“ von definierten internen Diensten und Informationen ermöglicht. Als technische Voraussetzung benötigen diese lediglich einen Browser und können über das Internet die angebotenen Ressourcen mittels Zugriffdaten nutzen, welches die umfassende Zusammenarbeit zum Partner und Kunden aufbaut und dadurch auch fördert. Eine einheitliche Bedieneroberfläche und die gewohnten Interaktionen basieren auf den akzeptierten Webstandards und verhindern einen Medienbruch. Durch Intranet- und Extranet-Technologien werden somit Geschäftsprozesse und Informationen über System- und Unternehmensgrenzen hinweg bedienerfreundlich ermöglicht.

Die Entwicklung der Internet-Technologie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitraum zwischen der Verfügbarkeit von neuen Möglichkeiten und dem produktiven Nutzen sehr kurz ist. Somit lassen sich durch immer neuere Informationstechnologien Prozesse, Produkte und Dienstleistungen mit minimal finanziellem und zeitlichem Aufwand global verfügbar machen. Egal, ob es sich dabei um eine Minimalanwendung oder um geschäftskritische Systeme handelt, die Nutzungsbandbreite ist enorm. Folgend ein paar Beispiele für Anwendungen innerhalb einer Intranet- oder Extranet-Lösung:

  • geschützter Zugriff auf Dokumente
  • Wissensmanagement und Support
  • Team- und Projektkoordination
  • Distributions-Management
  • Produktentwicklung
  • Richtlinien und Geschäftsprozesse
  • CRM Informationen
  • Kontakt- und Nachrichtensysteme
  • E-Learning Anwendungen
  • Archiv
  • usw.

Fazit

Viele Unternehmen verwenden bereits ein Intranet oder Extranet als Informations- und Kommunikationsmedium. Als aktives Arbeitsinstrument jedoch – wir von GO4WEB setzten auf das Atlassian Portfolio (www.atlassian.com) – verbirgt sich ein grosses Potential in der Optimierung von Ressourcen und der Förderung der Effizienz. Der Stellenwert von Intranet und Extranet wird sich bei vielen Unternehmen in den nächsten Jahren noch erhöhen, denn die Verbesserung von Prozessen und Informationsfluss schafft Klarheit und optimiert schlussendlich auch den Ertrag.

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Google-Places: Ihr persönliches Unternehmerprofil bei Google

Google bietet hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Website-Analysen mehrere hilfreiche Services an, mit welchen Sie Ihre Onlinepräsenz nicht nur positionieren, sondern auch kontrollieren können. Google-Places ist dabei eine Möglichkeit, als Unternehmen ein persönliches Profil zu erhalten, welches zudem für das Suchmaschinenranking förderlich ist.

So funktioniert es
Sicher haben Sie auch schon bei Google eine Firma nach deren Branche, regionale Zuordnung oder Namen gesucht und sind dabei gleich als Erstes auf eine entsprechende Auswahl an Geschäftseinträgen gestossen, für welche in Kombination mit Google-Maps Standort und Unternehmerprofil präsentiert wurde.

Ist Ihr Interesse geweckt, klicken Sie auf einen dieser Einträge und wählen somit automatisch den Google-Places-Eintrag. Natürlich erwarten Sie einen Eintrag, der auf einen Blick Namen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail- und wenn möglich eine Webadresse beinhaltet, damit Sie sich mehr Information für die Kontaktaufnahme beschaffen können.

 

Wenn dieser Google-Places-Eintrag noch Zusätzliches, wie Fotos, Öffnungszeiten oder sogar persönliche Kommentare von bestehenden Kunden, Lieferanten etc. bietet, dann wirkt der Places-Eintrag zunehmend attraktiv. Dies wird nicht nur vom Nutzer, sondern auch von Google entsprechend honoriert. Finden Sie hier die Anleitung für die Einrichtung eines Google-Places-Eintrages und widmen Sie diesem einige Aufmerksamkeit – es lohnt sich!

Google-Places: Vorteile und Auswirkung

1. Individuelle Präsenz und weitläufige Erreichbarkeit
Wenn Sie bereits ein Google-Konto für Ihre Unternehmung besitzen (oder mit einigen einfachen Klicks innert Minuten eines erstellen möchten), ist ein detaillierter und individuell gestalteter Google-Places-Eintrag einer der ersten Dienste, die Sie nutzen sollten. Nicht nur erhält Ihr Unternehmen im Netz ‚ein Gesicht‘, bei welchem Sie Kontaktdaten, Bilder und Videos anbieten können, vollständige Google-Places-Einträge werden auch im Suchmaschinenranking und unter Google-Maps bevorzug behandelt. Dadurch erreichen Sie eine Grosszahl von Google-Nutzern, ohne viel Geld oder Zeit investiert zu haben.

2. Vollständigkeit und Aktualität sind wichtig
Damit Google Ihren Places-Eintrag als möglichst attraktiv einstuft, ist es empfehlenswert, den Eintrag möglichst aktuell und vollständig auszufüllen. Neben Adressangaben können auch individuelle Angaben wie Parkplatzverfügbarkeit, Unternehmenskategorie, Fotos und Videos erfasst werden. Google-Nutzer, welche Ihren Google-Places-Eintrag im Internet suchen und finden, können Kommentare und Bemerkungen hinzufügen und somit das Rating Ihres Eintrages zusätzlich fördern.

3. Informationsquelle aus dem Branchenverzeichnis
Da Google sich Informationen über die Branchenstruktur auch aus öffentlichen Branchen-Onlineverzeichnissen holen kann, ist es gut möglich, dass sich auch ohne Ihr direktes Zutun bereits ein Google-Places-Eintrag im Netz befindet. Es lohnt sich also, gleich zu überprüfen, ob für Ihre eigene Unternehmung bereits ein Eintrag besteht und dieser auch aktuell und korrekt ausgefüllt ist. Sollte dem nicht so sein, können Sie über Ihr eigenes Google-Konto die Aktualisierung vornehmen und sich als Firmeninhaber schriftlich oder telefonisch von Google bestätigen lassen. Das genaue Vorgehen wird hier im Detail beschrieben.

4. Sicherheit durch persönliche Bestätigung
Wenn es so einfach ist, ein Eintrag zu erstellen, wie kann mir garantiert werden, dass nicht irgendwer meinen Unternehmenseintrag bearbeiten kann? Nun, diesbezüglich bietet Google zwei Sicherheitsmassnahmen: die Registration des Google-Kontos erfolgt auf eine spezifische E-Mailadresse, über welche auch die gesamte Korrespondenz abgewickelt wird, und zudem werden Anpassungen des Google-Places-Eintrages schriftlich oder telefonisch von Google kontrolliert. Der Eigentümer der Unternehmung wird durch die Einforderung eines PINs überprüft und danach erst die Anpassung online gestellt.

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Usability? Benutzerfreundlichkeit von Websites testen

Um eine Website auf ihre Benutzerfreundlichkeit zu testen, werden keine speziellen Kenntnisse oder Softwares benötigt. Im Prinzip braucht man nur jemanden, z.B. einen Freund oder Benutzer, der sich bereit erklärt, eine gewisse Zeit auf der zu testenden Website zu verbringen und dabei gezielte Aufgaben zu erledigen.

Das Ziel ist, sämtliche Elemente der Website erproben zu lassen und die dabei auftretenden Hürden zu erfassen. Dabei notieren Sie die Beobachtungen über sein Verhalten, Vorlieben oder Abneigungen, während sich die Testperson durch die Website navigiert. Daraus ergeben sich klare Antworten zur Frage, wie gut die Benutzerfreundlichkeit der getesteten Website ist. Gerade bei der Neugestaltung einer Website dürfen die Aspekte der Usability (Benutzerfreundlichkeit) nicht ausser Acht gelassen werden. Bereits in der Gestaltungsphase von Layout und Menü bieten sich die besten Möglichkeiten, das erarbeitete Konzept auf Benutzerfreundlichkeit zu prüfen, um somit im Vorfeld auftretende Schwachstellen zu beseitigen.

Usability Test erstellen
Als Erstes sollte man sich die Frage stellen, weshalb und warum getestet wird, und welche Ziele dabei verfolgt werden. Eine gute Planung im Vorfeld stellt sicher, dass die Testpersonen die Anforderungen an eine Website ausgiebig überprüfen und die dadurch zu erwartenden Resultate auch ein Optimierungspotential enthalten. Aber Achtung: der Test soll sich auf das Wesentliche konzentrieren und als Ziel die Nutzbarkeit der Website im Fokus behalten!

Für die Testpersonen sollten klare Szenarien erstellt werden, wonach sie z.B. ein bestimmtes Thema oder eine Information erkunden müssen oder in einem Webshop verschiedene Artikel bestellen, einzelne wieder stornieren und dann mit einer entsprechenden Versandart und Zahlungsmethode abschliessen sollten. Durch die Kombination von verschiedenen Szenarien und Elementen wird auch die Vielfalt der Testergebnisse grosszügiger ausfallen und bietet dadurch mehr Erkenntnisse für mögliche Verbesserungen. Falls für jedes Szenario bereits schon im Vorfeld eine optimale Lösung erarbeitet wurde, können Unterschiede oder Abweichungen aus den Testergebnisse sehr einfach festgestellt und verglichen werden.

Um dann noch einen geeigneten Fragenkatalog erstellen zu können, sollten die Personen einbezogen werden, welche die Website betreuen, erstellt haben oder gut kennen. So kommen vielleicht schon während des Prozesses kritische Punkte zum Vorschein und könnten somit direkt im Test eingebunden werden. Gut möglich, dass bereits schon ein Kundenfeedback zur Website vorhanden ist, welches ebenfalls Bestandteil der Fragen sein könnte.

Es gibt verschiedene Methoden und Möglichkeiten, eine Website auf ihre Benutzerfreundlichkeit zu testen. Folgend werden diese aufgeführt und kurz erklärt:

Screen Recording – Lokale oder online Bildschirmaufnahmen von Testpersonen.

Screen Sharing – Zugriff auf den Bildschirm der Testpersonen, um die Klicks und Bedienung live mit zu verfolgen.

Usability Berichterstattung – Nutzer erläutern den Umgang einer ausgewählten Website.

Sprachaufzeichnung – Aufzeichnung per Mikrofon während des Tests.

Heatmap – Visualisierung der Klicks von verschiedenen Nutzern auf Ihrer Website mittels Spezialsoftware.

Analytics Berichte – Analytischen Daten, die die Qualität der Website und der Benutzeroberfläche widerspiegeln, zB. Google-Analytics.

Fazit
Jeder Usability Test bringt Sie weiter! Die Bewertung, Kritik und Erfahrung von Testpersonen ist ein wichtiges Feedback, welches einerseits klar stellt, was gut umgesetzt wurde und anderseits motivierende Ansätze liefern sollte, welche Bereiche mit welchem Ziel optimiert werden könnten.

Mehr…
Weitere Informationen zum Thema Usability finden Sie unter de.wikipedia.org/wiki/Usability-Test

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Web- und Browser-Standards, die (leider) keine sind

Das Internet ist eine feine Sache und eine Erfindung aus der Schweiz. Wie war das? Eine Erfindung aus der Schweiz?

So ist es, um präzise zu sein wurde in Cern (Genf) 1989 das HTTP-Protokoll (Hypertext Transfer Protocol) von Roy Fielding und Tim Berners-Lee entwickelt, was der Grundbaustein für das heute bekannte Internet ist.

Die weltweite Vernetzung hat über die Jahre eine unvorstellbare Dimension angenommen. Redet man vom Internet, sind meistens direkt die bekannten Sozialplattformen gemeint und welche beachtlichen Möglichkeiten diese bieten. Doch ist nicht wirklich bewusst, welche technische Komplexität dahinter steckt und wie sich diese aufgebaut hat.

Globale Produkte, wie z.B. Autoersatzteile, welche um die ganze Welt geliefert werden, sind international genormt. Oft spricht man von einem Standard. “Klar, das ist eine Tatsache und im Internet gilt das sicher auch”, werden sicher viele denken. Denn wie soll etwas so Mondiales ohne Normen und Standards funktionieren? Im Falle des Internets lernt man – zumindest was die Standards für Websites angeht – dass es noch viel zu tun gibt.

Gehen wir zurück ins Jahr 1990. Unbedacht erfand einer der Väter des Internets, Tim Berners-Lee, den ersten Webbrowser. Diese Erfindung sollte die Welt verändern, denn es war der Auslöser für das heute bekannte Internet. Drei Jahre später wurde die erste Version des Browser Mosaic (später als Netscape bekannt) veröffentlicht. Zusammen mit Windows95 wurde Microsofts Internet Explorer eingeführt und verschaffte dem Internet einen neuen Hype. Ab 1996 fing der Konkurrenzkampf der Webbrowser erst richtig an, als ein neuer Spieler Names Opera das Feld betrat. Netscape kam in seine Problemjahre, weshalb die Mozilla-Foundation gegründet wurde, aus der später der Firefox hervorging. Folgend führte Apple 2003 den Safari ein. Der einzige Browser, der jetzt noch fehlt, war der vom Internet-Giganten Google. Dieser liess sich bis 2008 Zeit und veröffentliche dann Chrome.

Könnte es sein, dass wir vom Thema abgeschweift sind? Nein, denn die Entwicklung der verschiedenen Browsers spielt eine grosse Rolle in der Geschichte des Web “Standards”. Der Konkurrenzkampf unter den Browsern führte bei den Entwicklern zu noch kreativeren und ausgefalleneren Innovationen, welche ihr Produkt attraktiver gestalten sollten. “DAS ist die Zukunft, DAS ist der neue Standard”, so wurde jede Neuigkeit gross angekündigt. Dies führte dazu, dass fast kein Browser die sogenannten “Standards” des jeweiligen Konkurrenten unterstützte. Wurde z.B. eine Website gemäss gewünschtem Layout im Netscape angezeigt, konnte Abstände von Texten, Darstellung von Bildern usw. im Internet Explorer anders aussehen.

Zur Hilfe eilte wieder Vater Berners-Lee und gründete das W3C (World-Wide-Web-Consortium) um die verstrittenen Parteien an einen Tisch zu rufen und einen endgültigen Standard zu definieren. Das Ziel war, die besten Lösungen der verschiedenen Browsern zu nehmen und wieder als allgemeingültige Komponenten zu implementieren. Das Resultat sollte ein Happyend und ein unglaublich fortschrittliches Internet sein. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus! Noch heute kämpft das W3C um die Vereinheitlichung der Internetstandards. Mit der neuen Programmiersprache HTML5 soll diese Vereinheitlichung unterstützt werden. Zum Teil auch mit Erfolg, doch die Rebellen gibt es immer noch.

Moderne Browser sind jetzt schon in der Lage, die aktuellen Websites basierend auf HTML5 richtig darzustellen. Jedoch sind viele auch noch nicht soweit um die neusten W3C-Standards zu unterstützen. Es ist nicht verwunderlich, dass gerade die Browser mit eignen Technologien Schwierigkeiten haben, moderne Webstandards im globalen Netz anzuzeigen. Der Internet Explorer z.B. war immer der grösste Rebell. Das Resultat: technologisch ist er abgeschlagen und verliert zunehmend an Benutzern. Als früherer Spitzenreiter liegt er hinter Mozilla Firefox und Google Chrom.

Was genau ist der Unterschied und Nachteil einer alten gegenüber einer neuen Browserversion? Eine Website sollte auf allen Browsern gleich aussehen und sich gleich bedienen lassen. Dadurch entsteht ein intensiver Arbeitsaufwand, der je nach Website extrem variieren kann. Die Website-Optimierung auf diverse Browser mit unterschiedlichen (veralteten) Versionen benötigt oft einen Viertel der gesamten Realisationskosten. Doch nicht nur zeitlicher und dadurch entstehender finanzielle Aufwand sind Nachteile – es hemmt auch die Entwicklung. Heutzutage wäre die Umsetzung von Internetpräsenzen, welche sehr moderne Leistungsmerkmale integriert haben, durchaus möglich. Die Webindustrie ist jedoch vorsichtig, da für diese Funktionen gerade von veralteten Browsern keine Unterstützung vorhanden ist.

Neue Browser verbessern das Surferlebnis und bringen zusätzlich noch viele wichtige Komponenten mit wie:

  • weniger Abstürze des Browsers
  • schnelleres Surfen im Internet
  • automatische Softwareupdates
  • geschlossene Sicherheitslücken von alten Versionen
  • besserer Schutz vor Viren, Trojaner, Malware etc.
  • zusätzlich Plugins, welche das moderne Internetleben verbessern
  • die Darstellungsfläche ist grösser

Fazit
Als Spezialist im Webbereich rate ich, die neuste Browser-Version zu installieren und zu verwenden. Ein Browserwechsel ist nicht zwingend nötig, denn hat man sein passendes Tool gefunden, muss nicht gleich alles umstossen werden. Das Update auf die aktuelle Version ist aber unumgänglich.

Referenzen

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